Die CDU-Fraktion des Rates der Gemeinde Wenden hat für eine der kommenden Sitzungen des Rates einen Antrag zur Verbesserung des 5G Mobilfunknetzes eingebracht. Hintergrund ist, dass aus Sicht der CDU nicht auf den Ausbau durch die großen Telefonanbieter gewartet werden sollte. Die Gemeinde sollte selbst aktiv werden und den Ausbau soweit wie möglich fördern.

Technisch gibt es neben den klassischen Funkmasten die Möglichkeit, über kleine Funknetze, so genannte small cells, den Ausbau zu beschleunigen. Auch wenn dies keine flächendeckende Abdeckung zur Folge hat, ließen sich somit für Orte mit hohem Nutzeraufkommen eine erhebliche Verbesserungen erzielen. So könnte die Gemeinde Wenden ihre Straßenlaternen als Standorte für small cells ins Gespräch bringen. Die Voraussetzungen sollten von den Netzanbietern erfragt werden. Um dies abzuklären, schlägt die CDU vor, in einer der nächsten Ratssitzungen einen Vertreter der Telekom einzuladen, um einerseits die Pläne für den Netzausbau und andererseits die Voraussetzungen für die Realisierung von Small Cells zu erfragen.

Inhaltlich hält es die CDU für notwendig, die Realisierung von 5G aktiv zu beschleunigen. Die Nutzung einer hohen Bandbreite ist die Voraussetzung für die digitale Arbeitswelt und insbesondere für die Umsetzung von Industrie 4.0. Angesichts der Digitalisierungsstrategie der Bundesregierung und auch des aktuellen Konjunkturpakets sollten entsprechende Fördermöglichkeiten vorhanden sein und geprüft werden. Damit könnten entsprechende Projekte trotz der aktuellen wirtschaftlichen Lage finanzierbar werden – und 5G im Mobilfunk könnte zumindest in Teilen schnell erreicht werden.

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